Eine Stadt im fotografischen Portrait

Das Buch "DÜREN in Bild und Wort" hilft die Stärken der Stadt, ihren Charme und ihre Reize zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, Einblick in bislang unbekannte Ecken und Winkel zu bekommen und so den Standort Düren zu festigen und für jeden einzelnen Leser neu zu definieren.

gesamte Stadt passt nicht in dieses Buch. Doch der Leser wird sicherlich staunen, was man in Düren erlebt. 

Der Kreis Düren ist 50 Jahre alt

Mit nahezu 300 000 Einwohnern präsentiert sich der Kreis Düren technisch, kulturell und ideell auf der Höhe der Zeit. Der von der Braunkohle geprägte Kreis stellt sich offensiv dem Strukturwandel und hat Dank der ungeheuer innovativen Einrichtungen wie dem Forschungszentrum Jülich, der Zweigstelle der DLR und der Fachhochschule in Jülich enormes Potential die Kohle bald zu vergessen.

Die aktuelle DÜRENER ILUSTRIERTE

Schauen wir einmal, was 2024 im Gepäck hat. Zwar sind die ersten Wochen des Jahres recht nass gewesen, doch nach den trockenen Jahren war das auch unbedingt einmal nötig. Bleibt die Hoffnung, dass die kommenden Monate weniger trocken bleiben und der Natur weiterhin das wichtig und nötige Nass bringen.

Gleich drei Jubiläen sprechen wir in dieser Ausgabe an. Das jüngste Kind im Reigen der Jubilare ist der Nationalpark Eifel, der gleich hinter dem Ortsausgangsschild Düren beginnt. 
Das Bahnhofsgebäude in Düren wurde vor 150 Jahren in Betrieb genommen und
ein paar Jahre mehr hat die „Herrschaft“, die Orte D‘horn, Geich, Obergeich, Schlich, Konzendorf und Merode „auf dem Buckel“. Die 850 Jahr-Feier wird vorbereitet, dieser „Geburtstag“ mündet dann zum Jahreswechsel 24/25 in das Fest 1000 Jahre Echtz.

Die Dürener Illustrierte - das Magazin für die Region Rur

Die DÜRENER Illustrierte erscheint seit 2005. Als einziges kreisweit erscheinendes Magazin nimmt die DÜRENER Illustrierte ein Alleinstellungsmerkmal ein. Im letzten Jahrzehnt stieg die Auflage von 6000 Exemplaren auf nun knapp 20 000 Exemplare. Bis zu 50 000 Menschen im Kreis Düren und Umland lesen die DÜRENER Illustrierte regelmäßig. Es hat sich gezeigt, dass die Leserschaft die hohe Wertigkeit des Magazins schätzt.

Qualitativ hochwertig im Rollen- Offset auf bestem Bilderdruck-Papier - wie es sich für eine Papierstadt gehört - produziert, ist die Dürener Illustrierte das Magazin der Wahl an der Rur. Alle Anzeigen sind ohne Aufpreis vierfarbig angelegt.

Wir lassen es nicht zu, dass die DÜRENER Illustrierte mit Ihrer Werbung ungelesen in der blauen Tonne und im Altpapier landet! Aus diesem Grund lehnen wir eine Verteilung der DÜRENER Illustrierten ungefragt über Briefkästen ab. Es hat sich bewährt, dass dieses Konzept bei den Lesern ankommt. Deshalb verteilen wir die DÜRENER Illustrierte ausschließlich über ausgesuchte Verteiler- Stellen. So ist sichergestellt, dass wirklich diejenigen zur DÜRENER Illustrierten greifen, die sie auch lesen wollen.
Darüberhinaus liegt die DÜRENER Illustrierte allen Lesezirkeln bei, die im Kreis Düren und den benachbarten Gemeinden erscheinen.

Damit erreichen wir über 3000 Wartezimmer, Friseursalons, Kanzleien und Haushalte mit einem beträchtlichen Multiplikator der Lesekontakte im gesamten Großraum Düren, Jülich und dem Umland. Diese Vertriebsformen bringen den Werbepartnern der DÜRENER Illustrierten die Sicherheit, dass die Investition in die Werbung nicht gleich vom Briefkasten ungelesen mit dem Altpapier verschwindet...

Denn, wer zur DÜRENER Illustrierten greift, der liest sie auch. Gleich nach Redaktionsschluss und zur Drucklegung erscheint das Magazin ebenfalls auf der Internetseite: www.duerener.info als Online-Exemplar. Ein beliebter Link ist auf der Web- Site das Archiv, wo alle bisher erschienenen Ausgaben abrufbar sind.

Wir scheuen keinen Vergleich. Bei der Kosten-Nutzen-Analyse liegt das Premium-Magazin DÜRENER Illustrierte weit vorne.

AKTUELL

TIERSCHUTZ

Mobirise

Auf dem Karussellpferdegestüt Schleifer in Füssenich geht es in hektisch zu. Die 70 edlen Rösser sind voller Unruhe. Toni Schleifer hat begonnen, seine Tiere, die seit Generationen das Auskommen der Familie sichern, auszuwildern, um ihnen in freier Natur einen friedlichen Lebensabend zu ermöglichen.

Täglich führt er - derzeit noch an der Leine - Hektor, Halla und alle übrigen Pferde einzeln aus, um die Hengste und Stuten an Koppel und frische Luft zu gewöhnen. Das ist für Toni Schleifer und seine Stallburschen im Frühling nicht ganz einfach, denn die Pferde wollen auf die Reise gehen. Sie sind aufgeregt, wollen endlich wieder den Duft gebrannter Mandeln schnuppern und die Musik aus Kirmesorgeln im Ohr haben, während sie ihre Kreise inmitten glücklicher Kinder drehen. Ungeduldig scharren sie mit den Hufen...

Doch geht es nach dem Willen der international tätigen Tierrechtsorganisation PETA, werden die Tiere von Toni Schleifer künftig ein eintöniges Leben fristen. PETA setzt sich für das Verbot von Tierfiguren auf Karussells ein. Die Nutzung der künstlichen Tiere aus Holz und Kunststoff würden laut PETA bei Menschen ein falsches Bild erzeugen. Die Nutzung von Karusselltieren werde dann später bei Erwachsenen als „normal“ ausgelegt, wenn Pferd und Schwan, Hase, Igel, Krokodil oder Esel im Kindesalter auf Karussells beritten wurden...
Wie inkonsequent die PETA-Forderung ist sieht man daran, dass man das hemmungslose, wilde Zureiten von Schaukelpferden im Kinderzimmer nicht moniert.

Der Platzmeister der Dürener Annakirmes, Achim Greiff, schüttelt mit dem Kopf. Er verweist darauf, dass Schleifers Pferdekarussell seit 1951 ohne Unterbrechung ein Star des Dürener Rummels ist. Doch während im Hintergrund der Amtsschimmel - den man sich im Rathaus Düren hält - wiehert, räumt er ein, dass besonders viele kleine Mädchen vom Karussellpferd auf echte Pferde umgesattelt haben...
Wie der Platzmeister ergänzend berichtet, hat die Stadt einen Teil des Hundesportplatzes für die Zeit der Kirmes gepachtet. Dort soll allen Karusselltieren Auslauf ermöglicht werden. Das komme ebenfalls dem Tierschutz in der Gestalt entgegen, dass die Hunde in dieser Zeit von anstrengenden Übungen befreit sind. Derzeit werde noch die nötige Sicherheit projektiert, denn schließlich gibt es auf dem Rummel ebenfalls Schlangen, Bären, Affen und nicht nur Krokodile.

Damit nicht genug: Die Kirmesmacher haben beim Wasserverband Eifel Rur (WVER) einen Forschungsauftrag mit dem Ziel vergeben, zu untersuchen, ob man Teile des heimischen Flusses zeitweise unter Gesichtspunkten des Naturschutzes absperren kann. Diese Fläche dient dann der Erholung hunderter Gummienten, die beim Entenangeln täglich gezwungen werden stundenlang ohne jede Pause im Kreis zu schwimmen.

Toni Schleifer berichtet, dass er bislang keine negativen Meldungen zu seinen Tieren erhalten habe. Selbst das Veterinäramt in Düsseldorf, dass in den 90er Jahren nach der Meldung auf den Rheinwiesen ein „Pferdekarussell“ zu betreiben, vorstellig wurde, um die artgerechte Haltung der Tiere in Augenschein zu nehmen, fand keine dem Tierschutz entgegen gesetzten Anhaltspunkte.

Während die Tiere auf den Karussells nun in eine ungesicherte Zukunft schauen, sieht es für andere Tiere auf dem Rummel düster aus: Lakritzschnecken, Gummibärchen, Schaumzuckerschlangen oder Leckmuscheln droht schließlich täglich auf dem Rummel der süße Tod.

BIOMÜLL

Mobirise

Im Prinzip ist es so einfach wie im Märchen von Aschenputtel: Die guten ins Töpfchen, schlechten ins Kröpfchen...
Doch zu Zeiten, in denen jedermann ein Smartphone bedienen kann, geht altes Wissen verloren. Und damit die Fähigkeit einfache Aufgaben wie das Sortieren auszuüben....
Ob mit Absicht oder aus Nachlässigkeit, beim Befüllen von Mülltonnen gibt für mehr als zehn Prozent Nutzer, die Müll falsch in Tonnen entsorgen. Da bestehen Defizite beim Unterscheiden von grauen, gelben und grünen Mülltonnen. Und wer in den nächsten zwölf Monaten nicht lernt, was in die passende Tonnen gehört, der wird dann tief in seine Geldbörse greifen müssen. Die neue Bioabfallverordnung verlangt Biomüll, der frei ist von Störstoffen.
Der in den Biotonnen gesammelte Abfall aus Küche und Garten dient der Energiegewinnung und der Produktion von Kompost.
Anders auf den Punkt gebracht: Künftig darf Plastik nicht mehr in die grüne Tonne gefüllt werden. Dazu zählen nicht nur Hartplastik, sondern ebenfalls Plastiktüten. Auch selbst dann, wenn die vom Erzeuge als „kompostierbar“ in die Supermarktregale gelegt werden. Zwar sind diese Tüten kompostierbar, benötigen jedoch viel zu lange, um sich mit den normalen Bio-Abfällen in Kompost zu verwandeln. Die Tüten sind Mogelpackungen.
Die erhältlichen „kompostierbaren“ Beutel zerfallen in Richtung Mikroplastik und benötigen dafür ihre Zeit. Die Verarbeitung des Mülls zu Kompost geht allerdings wesentlich schneller, nur wenige Tage. So ist es nicht mehr möglich, die Tütenreste aus dem Rohkompost zu trennen und so landen die Tüten auf den Äckern, werden ins Grundwasser gespült und gelangen damit unweigerlich in die Nahrungskette: Mülltüten in Fisch und Gemüse, guten Appetit!
Nicole Jaeger machte jetzt mit ihrem Team in der Dürener Fußgängerzone auf die strengeren Auflagen aufmerksam.
Dabei machte sie deutlich, dass die Tonnen am Straßenrand künftig auf ihren Inhalt hin kontrolliert werden. Kameras an den Müllwagen geben ebenso Hinweise wie installierte Detektoren. Zusätzlich werden Tonnen an bekannten „Müll-Hotspots“ - vornehmlich größere Mietshäuser - vom DSB auf die Befüllung kontrolliert.
Gibt es Hinweise auf Plastik in den Tonnen, bleiben diese stehen und werden mit dem Restmüll entsorgt. Nach ersten Verwarnungen wird durchgegriffen, und der gesamte Müll wie die teure graue Tonne entsorgt. Das macht dann den doppelten Preis aus.
Mehr:
www.wirfuerbio.de/awa

Die Tote im Pferdestall

Mobirise

Eine tote Frau liegt in einem Aachener Pferdestall, die Katze einer Lektorin wird entführt und ein Verleger unter Druck gesetzt. Die Spuren führen Kommissar Fett nach Simmerath, Zülpich, zur RWTH Aachen und nach Lüttich. Dort braucht Kollegin Kalumba seine Hilfe, denn jemand erpresst die Stadt mit einem Anschlag auf die Feiern zum 120. Geburtstag von Georges Simenon. Hängen alle Fälle zusammen?
Fett sorgt sich allerdings auch um den Tierschutz, als er den aufwändigen Stall in der Soers betrachtet und fragte sich, warum gegen Tiere im Zirkus auch von den grün wählenden Zahnarztgattinnen sofort protestiert wurde, aber der Sprung über Mauern, Stangen, Wassergräben unter Applaus eben dieser Tierschützerinnen den Pferden zugemutet wurde.
Die Jagd nach dem skrupellosen Täter führt die Kommissare zum Rursee. Als eine Schiffskatastrophe droht, greift Fett zum letzten Mittel, nicht ohne zuvor mit einem Tretboot in seiner Not eine Leiche aus dem Wasser gezogen zu haben. Später kommt es dann auf den sonst doch sehr beschaulichen Fluten der gestauten Rur zu einem Schowdown, der ein wenig an die monumentalen Agenten-Blockbuster auf der Kinoleinwand erinnert.

Olaf Müller konfrontiert die Leser erneut mit nicht nur einer Leiche und für die Dürener tut sich damit eine weitere spannende Geschichte auf, die in die Grenzregion und die nahe Eifel entführt.

Die Zülpicher Börde, Simmerath, Obermaubach, Einruhr und die RWTH Aachen sind die Schauplätze an denen Kommissar Fett aktiv werden muss. Den finalen Shoedown gibt es nach 248 Seiten auf dem Rursee. wo sich zuvor eine Schiffskatastrophe angekündigt hatte...
Den neuen Krimi und seinen Autor erlebt man live in Düren am Montag, 18. März, 19 Uhr in der Mensa des Stiftischen Gymnasiums und am 9. April um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Jülich.

„Endstation Rursee“ ist der achte Kriminalroman von Olaf Müller im Gmeiner-Verlag. Alle Fälle haben ihren Dreh- und Angelpunkt in der Region.

Olaf Müller wurde 1959 in Düren geboren. Er ist gelernter Buchhändler und studierte Germanistik sowie Komparatistik an der RWTH in Aachen. Seit 2007 leitet er den Kulturbetrieb der Stadt Aachen.

Endstation Rursee, Olaf Müller, 248 Seiten, EUR 15,00 €.
ISBN 978-3-8392-0586-0
Erscheinungstermin ist der 13. März 2024 

Anschrift
  • DÜRENER Illustrierte
  • Postfach 6204
  • 52333 Düren
Telefon
  • 02421 2095295

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