Der Kreis Düren ist 50 Jahre alt

Mit nahezu 300 000 Einwohnern präsentiert sich der Kreis Düren technisch, kulturell und ideell auf der Höhe der Zeit. Der von der Braunkohle geprägte Kreis stellt sich offensiv dem Strukturwandel und hat Dank der ungeheuer innovativen Einrichtungen wie dem Forschungszentrum Jülich, der Zweigstelle der DLR und der Fachhochschule in Jülich enormes Potential die Kohle bald zu vergessen.

Die aktuelle DÜRENER ILUSTRIERTE

Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Man ist fast geneigt zu glauben, dass das Wetter Kompensation zum geschlossenen Hallenbad Jesuitenhof schafft. Während sich dort Presslufthämmer und Bagger durch das 50 Jahre alte Gemäuer fressen und viel trockenen Staub aufwirbeln, hatte man im April die Möglichkeit fast ständig auf Straßen und Plätzen zu duschen. Allerdings kalt, denn die Kraft der Sonne reichte nur für wenige Stunden, um Wohlfühltemperaturen entstehen zu lassen.

Im Kermeter bietet sich ein nicht alltägliches Schauspiel. Bis Ende Mai wird dort in einem Meiler Buchenholz zu Holzkohle verwandelt. In Heimbach bereitet man sich auf das Kammermusikfestival „Spannungen“ vor und in der Arena Kreis Düren trifft sich der deutsche Festnachwuchs zum Duell.

Oldtimer in Düren und MotoCross in Hürtgenwald sind weitere Highlights des hoffentlich wärmeren Mai.

Viel Spaß beim Lesen.

Eine Stadt im fotografischen Portrait

Das Buch "DÜREN in Bild und Wort" hilft die Stärken der Stadt, ihren Charme und ihre Reize zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, Einblick in bislang unbekannte Ecken und Winkel zu bekommen und so den Standort Düren zu festigen und für jeden einzelnen Leser neu zu definieren.

gesamte Stadt passt nicht in dieses Buch. Doch der Leser wird sicherlich staunen, was man in Düren erlebt. 

Die Dürener Illustrierte - das Magazin für die Region Rur

Die DÜRENER Illustrierte erscheint seit 2005. Als einziges kreisweit erscheinendes Magazin nimmt die DÜRENER Illustrierte ein Alleinstellungsmerkmal ein. Im letzten Jahrzehnt stieg die Auflage von 6000 Exemplaren auf nun knapp 20 000 Exemplare. Bis zu 50 000 Menschen im Kreis Düren und Umland lesen die DÜRENER Illustrierte regelmäßig. Es hat sich gezeigt, dass die Leserschaft die hohe Wertigkeit des Magazins schätzt.

Qualitativ hochwertig im Rollen- Offset auf bestem Bilderdruck-Papier - wie es sich für eine Papierstadt gehört - produziert, ist die Dürener Illustrierte das Magazin der Wahl an der Rur. Alle Anzeigen sind ohne Aufpreis vierfarbig angelegt.

Wir lassen es nicht zu, dass die DÜRENER Illustrierte mit Ihrer Werbung ungelesen in der blauen Tonne und im Altpapier landet! Aus diesem Grund lehnen wir eine Verteilung der DÜRENER Illustrierten ungefragt über Briefkästen ab. Es hat sich bewährt, dass dieses Konzept bei den Lesern ankommt. Deshalb verteilen wir die DÜRENER Illustrierte ausschließlich über ausgesuchte Verteiler- Stellen. So ist sichergestellt, dass wirklich diejenigen zur DÜRENER Illustrierten greifen, die sie auch lesen wollen.
Darüberhinaus liegt die DÜRENER Illustrierte allen Lesezirkeln bei, die im Kreis Düren und den benachbarten Gemeinden erscheinen.

Damit erreichen wir über 3000 Wartezimmer, Friseursalons, Kanzleien und Haushalte mit einem beträchtlichen Multiplikator der Lesekontakte im gesamten Großraum Düren, Jülich und dem Umland. Diese Vertriebsformen bringen den Werbepartnern der DÜRENER Illustrierten die Sicherheit, dass die Investition in die Werbung nicht gleich vom Briefkasten ungelesen mit dem Altpapier verschwindet...

Denn, wer zur DÜRENER Illustrierten greift, der liest sie auch. Gleich nach Redaktionsschluss und zur Drucklegung erscheint das Magazin ebenfalls auf der Internetseite: www.duerener.info als Online-Exemplar. Ein beliebter Link ist auf der Web- Site das Archiv, wo alle bisher erschienenen Ausgaben abrufbar sind.

Wir scheuen keinen Vergleich. Bei der Kosten-Nutzen-Analyse liegt das Premium-Magazin DÜRENER Illustrierte weit vorne.

AKTUELL

TIERSCHUTZ

Mobirise

Auf dem Karussellpferdegestüt Schleifer in Füssenich geht es in hektisch zu. Die 70 edlen Rösser sind voller Unruhe. Toni Schleifer hat begonnen, seine Tiere, die seit Generationen das Auskommen der Familie sichern, auszuwildern, um ihnen in freier Natur einen friedlichen Lebensabend zu ermöglichen.

Täglich führt er - derzeit noch an der Leine - Hektor, Halla und alle übrigen Pferde einzeln aus, um die Hengste und Stuten an Koppel und frische Luft zu gewöhnen. Das ist für Toni Schleifer und seine Stallburschen im Frühling nicht ganz einfach, denn die Pferde wollen auf die Reise gehen. Sie sind aufgeregt, wollen endlich wieder den Duft gebrannter Mandeln schnuppern und die Musik aus Kirmesorgeln im Ohr haben, während sie ihre Kreise inmitten glücklicher Kinder drehen. Ungeduldig scharren sie mit den Hufen...

Doch geht es nach dem Willen der international tätigen Tierrechtsorganisation PETA, werden die Tiere von Toni Schleifer künftig ein eintöniges Leben fristen. PETA setzt sich für das Verbot von Tierfiguren auf Karussells ein. Die Nutzung der künstlichen Tiere aus Holz und Kunststoff würden laut PETA bei Menschen ein falsches Bild erzeugen. Die Nutzung von Karusselltieren werde dann später bei Erwachsenen als „normal“ ausgelegt, wenn Pferd und Schwan, Hase, Igel, Krokodil oder Esel im Kindesalter auf Karussells beritten wurden...
Wie inkonsequent die PETA-Forderung ist sieht man daran, dass man das hemmungslose, wilde Zureiten von Schaukelpferden im Kinderzimmer nicht moniert.

Der Platzmeister der Dürener Annakirmes, Achim Greiff, schüttelt mit dem Kopf. Er verweist darauf, dass Schleifers Pferdekarussell seit 1951 ohne Unterbrechung ein Star des Dürener Rummels ist. Doch während im Hintergrund der Amtsschimmel - den man sich im Rathaus Düren hält - wiehert, räumt er ein, dass besonders viele kleine Mädchen vom Karussellpferd auf echte Pferde umgesattelt haben...
Wie der Platzmeister ergänzend berichtet, hat die Stadt einen Teil des Hundesportplatzes für die Zeit der Kirmes gepachtet. Dort soll allen Karusselltieren Auslauf ermöglicht werden. Das komme ebenfalls dem Tierschutz in der Gestalt entgegen, dass die Hunde in dieser Zeit von anstrengenden Übungen befreit sind. Derzeit werde noch die nötige Sicherheit projektiert, denn schließlich gibt es auf dem Rummel ebenfalls Schlangen, Bären, Affen und nicht nur Krokodile.

Damit nicht genug: Die Kirmesmacher haben beim Wasserverband Eifel Rur (WVER) einen Forschungsauftrag mit dem Ziel vergeben, zu untersuchen, ob man Teile des heimischen Flusses zeitweise unter Gesichtspunkten des Naturschutzes absperren kann. Diese Fläche dient dann der Erholung hunderter Gummienten, die beim Entenangeln täglich gezwungen werden stundenlang ohne jede Pause im Kreis zu schwimmen.

Toni Schleifer berichtet, dass er bislang keine negativen Meldungen zu seinen Tieren erhalten habe. Selbst das Veterinäramt in Düsseldorf, dass in den 90er Jahren nach der Meldung auf den Rheinwiesen ein „Pferdekarussell“ zu betreiben, vorstellig wurde, um die artgerechte Haltung der Tiere in Augenschein zu nehmen, fand keine dem Tierschutz entgegen gesetzten Anhaltspunkte.

Während die Tiere auf den Karussells nun in eine ungesicherte Zukunft schauen, sieht es für andere Tiere auf dem Rummel düster aus: Lakritzschnecken, Gummibärchen, Schaumzuckerschlangen oder Leckmuscheln droht schließlich täglich auf dem Rummel der süße Tod.

Wo Buche zu Kohle wird

Mobirise

Ab Mitte Mai ziehen wieder Rauschschwaden über die südlichen Höhen des Kreises Düren. Gerd Linden und seine Köhlerbuben treten in Aktion und verwandeln etliche Raummeter Buchenholz zu Holzkohle. Düttling, der südlichste Punkt des Kreises, ist Schauplatz des Spektakels. Das Köhlerhandwerk ist für den kommerziellen Betrieb längst ausgestorben. Nur ganz wenige „schwarze Männer“ beherrschen noch die Kunst einen Meiler fachgerecht aufzustapeln, mit Erde und Rasensoden zu verschließen und nach dem Anzünden zwei Wochen lang den Brand im Inneren so zu kontrollieren, dass das Feuer nicht durchgeht und alles abfackelt.
Einer der sein Können am Holzlohemeiler immer wieder unter Beweis gestellt hat ist Gerd Linden aus Heimbach-Düttling. Gemeinsam mit seinen Köhlerbuben und später dann beim Meilerfest und der „Ernte“ mit den Köhlerlieseln baut Gerd Linden nun den achten Meiler.
Die Meiler-Aktion, die am 13. Mai mit dem Aufschichten der Buchenholzscheite beginnt dauert bis zum Ende des Monats an. Jeder, der sich einmal dieses alte Handwerk anschauen will ist am Mailerplatz rund um die Uhr willkommen. Der Meilerplatz befindet sich unweit der Bundesstraße 265 von Heimbach kommend in Fahrtrichtung Gemünd gleich links hinter dem Weiler Düttling.
Der erste spektakuläre Tag ist der 18. Mai. Um 14 Uhr beginnt das Anzünden des Meilers. Immer wieder überlegt sich Gerd Linden eine neue Möglichkeit, um an das nötige Feuer zu kommen. Diesmal stellt der Trecker-Sammler Martin Feck aus Lendersdorf das nötige „Feuerzeug“ bereit. Feck fährt mit einem historischen Lanz Bulldog Traktor vor. Dieser ist in den 40er Jahren zum Holzvergaser umgebaut worden Daraus wird dann Walter Lehnertz, bekannt von „Bares für Rares“, die nötige Flamme entnehmen und zum Anzünden des Mailers übergeben.
Im Waldgebiet rund um den heutigen Meilerplatz, gab es einmal weit über 1 400 Meilerplätze. Auf diesen Platten wurde in großem Umfang Holzkohle erzeugt. Diese Kohle wurde von der Eisenindustrie im Schleidener Tal zum Schmelzen von Eisenerz verwendet.
Heute wird hochwertige Grillkohle hergestellt, die mit konventioneller Retortenholzkohle nicht vergleichbar ist.
Höhepunkte der rund dreiwöchigen Aktion sind neben dem Anzünden des Meilers das Meilerfest am Pfingstsonntag und „Der Tag der schwarzen Köhlerbuben
und Köhlermädels“ am 30. Mai zum Abschluss.
Viel Information gibt es ebenfalls am 26. Mai, dem „Europäischen Tag der Parke“. Der Nationalpark Eifel feiert 20jähriges Bestehen.

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